Treffen Sie sich mit uns in der Steuerbar zum regelmäßigen Austausch. Einerseits beschäftigen wir uns hier mit steuerlichen Themenstellungen, andererseits auch mit Fragen zur Steuerung des Unternehmens oder der privaten Finanzsituation.

RSS Aktuelle Kurzmeldungen

  • Regierungsentwurf: Gesellschaftsrechtliche Wahlfreiheit für Berufsausübungsgesellschaften Januar 22, 2021
    Das Bundeskabinett hat am 20.1.2021 Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Berufsrechts der anwaltlichen und steuerberatenden Berufsausübungsgesellschaften sowie zur Änderung weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden Berufe beschlossen.Mehr zum Thema 'Steuerberater'...Mehr zum Thema 'Steuerberatung'...Mehr zum Thema 'Berufsrecht'...Mehr zum Thema 'Rechtsanwalt'...
  • Regierungsentwurf: Mitarbeiterbeteiligung soll attraktiver werden Januar 22, 2021
    Für Beschäftigte in Start-ups und anderen Kleinunternehmen soll es attraktiver werden, Anteile an ihrer Firma zu übernehmen. Nach dem Gesetzentwurf für ein Fondsstandortgesetz, das das Bundeskabinett am 20.1.2021 beschlossen hat, sollen derartige Kapitalbeteiligungen steuerlich stärker gefördert werden. Mehr zum Thema 'Kleinunternehmer'...Mehr zum Thema 'Investmentfonds'...Mehr zum Thema 'Steueränderungen'...Mehr zum Thema 'Arbeitnehmerbesteuerung'...Mehr zum Thema 'Beteiligung'...
  • Regierungsentwurf: Verfahren bei Abzugsteuern soll modernisiert werden Januar 22, 2021
    Das Bundeskabinett hat am 20.1.2021 den Entwurf für ein Gesetz zur Modernisierung der Entlastung von Abzugsteuern und der Bescheinigung von Kapitalertragsteuer (AbzStEntModG) beschlossen.Mehr zum Thema 'Kapitalertragsteuer'...Mehr zum Thema 'Kapitalertrag'...Mehr zum Thema 'Steueränderungen'...
  • Oberste Finanzbehörden: Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts für Grundbesitz Januar 22, 2021
    Der BFH vertritt in seinem Urteil v. 5.12.2019 eine andere Auffassung zur Erbringung des Nachweises eines niedrigeren gemeinen Werts nach § 198 BewG als die Finanzverwaltung. Die Finanzverwaltung hat nun bekannt gegeben, dass das Urteil über den entschiedenen Einzelfall hinaus nicht anzuwenden ist.Mehr zum Thema 'Bewertungsgesetz'...Mehr zum Thema 'Gutachter'...Mehr zum Thema 'Gutachten'...
  • Aktualisierung: Gesetzliche Verlängerung der Steuererklärungsfrist für den VZ 2019 Januar 22, 2021
    Die Fraktionen der CDU/CSU und SPD im Bundestag haben einen Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem die Steuererklärungsfrist in beratenen Fällen und die zinsfreie Karenzzeit für den VZ 2019 verlängert werden sollen. Inwzwischen ist klar, dass es auch bei land- und forstwirtschaftliche Betrieben eine Verlängerung geben soll.Mehr zum Thema 'Steuererklärung'...Mehr zum Thema 'Einkommensteuer'...Mehr zum Thema 'Steuerberater'...Mehr zum […]
Dezember 13, 2017
AKuntz

Steuerpflichtige Rentner

54.000 Rentner müssen erstmals Steuern zahlen

Die Anzahl der steuerpflichtigen Rentner steigt: Gestern, am 12.12.2018, hat die Bundesregierung über dts Nachrichtenagentur mitgeteilt, dass in 2018 voraussichtlich 54.000 Rentner erstmals Steuern zahlen müssen. Mit dann rd. 4,4 Millionen steuerpflichtigen Senioren hat sich die Zahl gegenüber 2005 fast verdoppelt.

Hintergrund

Hintergrund der Prognose ist das für 2018 erwartete Rentenplus. Durch die Erhöhung der Renten werden mehr Rentner das steuerfreie Existenzminimum überschreiten (in 2018: 9.000 € für Alleinstehende, 18.000 für Verheiratete).

Vorgehensweise bei der Besteuerung

Der Anteil der Rente, der besteuert wird, hängt vom Jahr des Rentenbeginns ab. Rentner, die bis 2005 in Rente gingen, müssen 50 % der Rente versteuern. Neurentner ab 2018 müssen 76 % der Rente versteuern. Übersteigt der Jahresrentenbetrag nach Abzug von 102 € Werbungskostenpauschale und persönlichem Rentenfreibetrag den oben genannten Grundfreibetrag (9.000 € / 18.000 €), ist die Abgabe einer Steuererklärung verpflichtend.

Besondere Hürden

Die Abgabe der Steuererklärung soll nach dem Willen des Gesetzgebers in elektronischer Form erfolgen. Viele Rentner besitzen jedoch keinen Computer, um damit die Steuererklärung abzugeben. Und es ist vorstellbar, dass Personen, die während ihrer aktiven Berufstätigkeit nicht mit Computern gearbeitet haben, dies auch jetzt nicht tun und nur für die Steuererklärung nicht wollen. Hinzu kommt: Falls Rentner nicht nur die Einkünfte aus der gesetzlichen Rentenversicherung haben, sondern evtl. auch eine Immobilie oder eine Wohnung vermieten, sind diese Einkünfte ebenfalls in der Steuererklärung anzugeben.

Tipps und Tricks

Allerdings: Die tatsächliche Steuerbelastung kann durch die Berücksichtigung bestimmter Ausgaben reduziert werden. In Frage kommen z.B. Ausgaben für Versicherungen, Krankheitskosten oder Reparatur- und Umbaukosten am Wohnhaus bzw. in der Wohnung. Kapitalertragsteuer zurückholen: Haben Rentner Geld angelegt und dafür Zinsen und/oder Dividenden erhalten, so sind bei diesen Einkünften im Regelfall schon die Kapitalertragsteuer, der Solidaritätszuschlag und evtl. Kirchensteuer von der Bank einbehalten und ans Finanzamt abgeführt worden. Gerade bei Rentnern kann sich die Abgabe der Steuererklärung auch lohnen, wenn der persönliche Einkommensteuersatz niedriger ist als der Abgeltungsteuersatz von 25%. Die Differenz bekommt man nämlich vom Finanzamt zurückerstattet. Dazu gibt man die Kapitalerträge und die darauf entrichteten Steuern in der Steuererklärung an und beantragt die Günstigerprüfung. Dann wird das Finanzamt die zu viel einbehaltene Steuer zurückerstatten.

Unterstützung

Gerne unterstützen wir bei der Erstellung der Steuererklärung. Sprechen Sie uns bitte an.
Dezember 7, 2017
AKuntz

Auszeichnung für beispielhaftes ehrenamtliches Engagement

Heute freuen wir uns sehr, dass uns vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, der IHK Saarland und der Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT Anerkennung für beispielhaftes ehrenamtliches Engagement ausgesprochen wurde.

Oktober 26, 2017
AKuntz

Weihnachtsfeier als Betriebsveranstaltung

Weihnachten steht schon bald wieder bevor. Auch viele Unternehmen planen ihre Weihnachtsfeiern. Als Betriebsveranstaltung liegen diese im eigenbetrieblichen Interesse. Dadurch sind sie dem Grunde nach lohnsteuerfrei. Zu beachten ist aber die Höchstgrenze von 110 Euro pro Arbeitnehmer. Wird dieser Betrag überschritten, muss der übersteigende Betrag versteuert werden. Dies kann individuell oder pauschal mit 25 % vorgenommen werden.

Damit steuerlich nichts schief geht, beachten Sie bitte die folgenden Hinweise: (mehr …)

Wir weisen darauf hin, dass sämtliche auf dieser Seite dargestellten Informationen lediglich allgemeine Informationen darstellen. Es handelt sich keinesfalls um Steuerberatung, betriebswirtschaftliche Beratung oder Rechtsberatungsleistungen. Treffen Sie auf Basis dieser Informationen keine Entscheidungen.

Gerne beraten wir Sie persönlich zu diesen und weiteren Fragestellungen.